Skatepark Pegau

Bürgerversammlung am  13. Dezember

Pegau soll einen Skatepark bekommen. Seit einem halben Jahr arbeitet die Pegauer „BlackBoardKrew“ an diesem Projekt und hat dafür bereits zahlreiche Unterstützer gewinnen können. Der Skatepark hat aber nur dann eine Chance, wenn die Pegauer hinter dem Projekt ihrer Jugendlichen stehen.

Das Kirchspiel Pegau wird Träger dieses Projektes sein. Daher lädt der Kirchenvorstand Pegau herzlich zu einer Bürgerversammlung am Dienstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr in den Rathaussaal der Stadt Pegau ein.

Die Jugendlichen werden  das Vorhaben ausführlich vorstellen, ein Experte wird über die spezielle Jugendkultur der Skaterszene informieren und wir werden über die in Frage kommenden Standorte diskutieren.

Als Gäste, Gesprächspartner bzw. Referenten haben wir uns eingeladen:
Gunther Grothe, Bauamtsleiter der Stadt Pegau
Dr. Torsten Reiprich, Pfarrer des Kirchspieles Pegau (für den zukünftigen Projektträger)
Klaus Farin, Gründer und Leiter des „Archiv der Jugendkulturen“, Berlin

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Eine kleine Chronik der bisherigen Aktivitäten:
Mai:  LVZ-Artikel „Junge Skater auf der Suche nach dem Glück“

Anfang Juli: Kontaktaufnahme zu den Jugendlichen und zur Kirchgemeinde

Anfang August:  Kooperationsvereinbarungen zwischen Ev. Jugendarbeit im Kirchenbezirk, Flexiblem Jugendmanagement des Landkreises und dem Ev.-luth. Kirchspiel Pegau; Kontaktaufnahme zum Skate- und Jugendzentrum „Heizhaus“ in Leipzig

Mitte August: Fördermittelantrag an den Lokalen Aktionsplan „Miteinander Tolerant Leben“ des Landkreises Leipziger Land

31. August: Bewilligungsbescheid über Fördermittel aus dem LAP in Höhe von 16.300,00 EUR

20. September:  Vorstellung des Projektes im Bauausschuss

Ende September: Bereitschaftserklärung des Kirchenvorstandes zur Übernahme der Trägerschaft

Anfang Oktober:  Besichtigung von Skateparks in Leipzig

7. Oktober: Ideenwerkstatt in der Mittelschule und im Lutherhaus Pegau

Antragstellung der Jugendlichen auf Fördermittel der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Programm „Hoch vom Sofa“

24. – 28. Oktober: Selbstbau-Workshop der Rampen in der „Arche Pegau“

25. Oktober: Vorstellung des Projektes bei der MIBRAG mit Bitte um Unterstützung

 ***

 Klaus Farin: Über die Jugend und andere Krankheiten

Wer beim Internet-Buchversender stöbert, findet mehr Angebote zu Aquarienkunde als Jugendkultur. Zum Glück schwimmt in diesem vernachlässigten Bereich ein dicker Fisch: Klaus Farin. (WAZ 13.07.2001)

Klaus Farin, geboren 1958 in Gelsenkirchen, gab bereits im Alter von 15 Jahren seine erste Zeitschrift in seinem Gelsenkirchener Gymnasium heraus, mit 18 war er der jüngste Volkshochschuldozent Deutschlands; sein erstes Buch veröffentlichte er mit 20 Jahren, das Vorwort schrieb Günter Wallraff.

1980 siedelte Farin, vor allem wegen der lebendigen Jugendszene, nach Berlin über. Der zusammen mit Eberhard Seidel verfasste Band Krieg in den Städten wurde aufgrund seines neuartigen Ansatzes, die Jugendlichen selbst zu Wort kommen zu lassen, zu einem Standardwerk moderner Jugendsozialforschung. Aus dieser Arbeit heraus ergab sich eine längere Beschäftigung mit dem Themenkreis „Skinheads“, dem zahlreiche Publikationen zu anderen Jugendkulturen folgten. Die Gesamtauflage seiner Bücher liegt derzeit bei über 350.000 Exemplaren.

Farin lebt und arbeitet heute als Leiter der Archiv der Jugendkulturen Verlag KG, Autor und Lektor in Berlin, daneben ist er auf Vortragsreisen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Bis heute hat Farin 24 Bücher verfasst und zwei Dutzend weitere herausgegeben, war Mitarbeiter und Herausgeber mehrerer Zeitschriften, drehte Filme und produzierte Radio-Hörspiele und -Features.

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