Für „Sternenkinder“ und ihre verwaisten Eltern

Ein Ort für die Trauer auf dem Pegauer Friedhof

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach dem Gottesdienst am Ewigkeitssonntag wurde unter großer Anteilnahme auf dem Pegauer Friedhof der Gedenkort für ungeborenen Kinder eingeweiht (siehe auch hier). Sie finden den Gedenkort auf dem Friedhof (Carsdorfer Str.) direkt hinter der Gottesackerkirche an der Friedhofsmauer. Einen ersten Eindruck von dem Ort und seiner Einweihung:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zuvor: Ritual zum Totengedenken beim Gottesdienst mit Angehörigen der im Kirchenjahr Heimgegangenen …
(Foto: H.H. Koch)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Große Beteiligung der Pegauer bei der Einweihung des Gedenkorts für „Sternenkinder“. (Foto: H.H. Koch)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Walter Zink bei der Einweihung – Der christliche Psychologe hatte die Idee und realisierte die Organisation der Umsetzung (Foto: H.H. Koch)

 gedenkort große

Der Künstler und Bildhauer Rainer Pleß redet über Umsetzung und Symbolgehalt der von ihm geschaffenen Skulptur
(Foto: H. Große):

gedenkort nah

Ein Embryo aus Sandstein – gehalten in übergroßen Händen aus Lindenholz. Die Interpretation ist offen: Für Walter Zink und Rainer Pleß ein Bild für Gottes liebende Hände, die auch die ungeborenen Kinder halten.
Den Trauernden soll es aber bewusst freistehen, ihre eigenen Deutungen zu finden. (Foto: H. Große)

An dem liebevoll gestalteten – und etwas abgeschirmten Gedenkort  – sind trauernde Eltern eingeladen, auf einer Bank Platz zu nehmen und eine Kerze (Schublade unter der Bank) zu entzünden.

***

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die diesen Gedenkort möglich gemacht haben: Vor allem Walter Zink und Rainer Pleß. Herzlichen Dank auch an unseren Kirchenchor, der unter Leitung von Ute Hönig die Einweihung festlich  umrahmte.

Pfr. T. Reiprich

***

Andere Suchbegriffe, unter denen diese Seite gefunden werden soll: Schmetterlingskinder, Engelskinder, Trauerort Pegau, Trauerstätte, Fehlgeburten , Totgeburten, Schwangerschaftsabbrüche

Eine Antwort zu Für „Sternenkinder“ und ihre verwaisten Eltern

  1. Reiner Kirsten sagt:

    Vielen Dank für Ihre deutliche Anteilnahme für das ungeborene Kind mit der von Ihnen aufgestellten Skulptur.
    Möge es die Herzen derjenigen öffnen denen Gott das Geschenk eines Kindes bereitet hat.
    Wir wohnen heute noch in den USA und haben Pegau in 1948 verlassen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: