Patenamt

Müssen Paten in der Kirche sein?

Paten sprechen zusammen mit den Eltern eines Kindes, das getauft wird, das Glaubensbekenntnis – sozusagen stellvertretend für das Kind. Die Paten versprechen bei der Taufe, die Eltern bei der christlichen Erziehung ihres Kindes zu unterstützen und dem Kind in Notlagen beizustehen. Da die Paten mit dem ihnen übertragenen Patenamt die Kirche vertreten, kann die Frage nur mit Ja beantwortet werden. Wer kann ehrlich Pate sein, wenn er sich selbst nicht zu den Grundlagen des Glaubens bekennt?

Deshalb gibt es diese eindeutige Regelung: Pate kann nur sein, wer selbst getauft und ggf. konfirmiert ist, eigene Kinder auch taufen ließ und einer christlichen Kirche angehört, die die Kindertaufe praktiziert. Sollte es schwierig sein in der eigenen Familie oder im Freundeskreis Paten zu finden, dann können auch Mitglieder der Gemeinde das Patenamt übernehmen. Auf jeden Fall sollten Sie mit dem zuständigen Pfarrer oder der Pfarrerin darüber sprechen. Oft findet sich dann eine praktikable Lösung.

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