St. Leonhardi Großstorkwitz

Leonhardikirche GroßstorkwitzZur Gemeinde Großstorkwitz gehören die Orte Großstorkwitz, Maschwitz, Zauschwitz und Weideroda. Diese Dörfer waren ehemals selbstständige Kommunalgemeinden und bilden die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Großstorkwitz. Sie gehören heute zur Stadt Pegau.

Von den einstmals zur Parochie gehörenden Orten Erkenboldesdorf, Setitz und Nipperwitz ist nichts mehr bekannt. Diese sicher nur kleinen Dörfer haben wahrscheinlich südlich der Kirche gelegen. 1540 sind nur noch die Flurnamen Lipperitz und Sebitz in einem Visitationsprotokoll verzeichnet.

Ursprünglich befand sich in Großstorkwitz eine dem Heiligen Leonhard geweihte romanische Kapelle, die der Kirche zu Hohenlohe (heute Gemeinde Kitzen) zugeordnet war und zum Bistum Merseburg gehörte. Sie wurde 1281 zur Pfarrkirche erhoben, nachdem die Gemeinde darüber klagte, dass der Pfarrer zu weit entfernt war, wodurch Neugeborene ungetauft starben und Sterbende ohne Sterbesakrament blieben.

Altar um 1500 in GroßstorkwitzIm 15. Jahrhundert wurde der Chorraum an die Kirche angebaut. 1731 wurde das Kirchendach erhöht, um Platz für die Orgel zu schaffen. Sie wurde 1736 eingebaut und 1854 durch die jetzige Kreutzbachorgel ersetzt. Weitere Renovierungen geschahen 1840/41 und 1871. 1902 bekam die Kirche einen neuen Außenputz. Das heutige Aussehen erhielt sie Anfang der 1990er Jahre.

Eine Antwort zu St. Leonhardi Großstorkwitz

  1. […] in der St. Leonhardikirche Großstorkwitz am 28. August  […]

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